Aktuelle Forschung zu CBASP

Auf dieser Seite haben CBASP-Netzwerk Mitglieder die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte vorzustellen.

 

App-Unterstützung für die CBASP-Therapie

CBASPath unterstützt PatientInnen via App, Therapieinhalte zuhause selbstständig umzusetzen. Diese App ist kostenlos und kann ergänzend zur ambulanten oder stationären CBASP-Therapie eingesetzt werden. Entwickelt wurde CBASPath an der Universität Marburg (AG Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier) in Kooperation mit der Medizin-zertifizierten App Moodpath. Derzeit läuft eine Studie zur Studie zur Machbarkeit und Akzeptanz. Laufzeit: abgeschlossen. Mittelgeber: Eigenmittel der Stiftungsprofessur (Philipps-Universität Marburg, Schön Klink) sowie Professur der Universität Greifswald von Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier 

moodpath

CBASP°°Connect – eine digitale Erweiterung für die CBASP-Therapie

CBASP°°Connect bietet für Patienten*innen mit einer chronischen Depression eine digitale Begleitung zu ihrer CBASP-Therapie. Hauptelemente sind das Erstellen und Verwalten von Situationsanalysen, der Kiesler Kreis und das Erstellen einer Liste prägender Bezugspersonen. Durch das sogenannte Therapeuteninterface wird die App um eine digitale Schnittstelle erweitert. Der Therapeut*in kann Situationsanalysen direkt in der App kommentieren. Die Anwendung lässt sich plattformübergreifend über verschiedene Endgeräte nutzen und gliedert sich flexibel in den Alltag der Patient*innen und den der Therapeuten*innen ein. Die Entwicklung der App, die in Kooperation mit dem Telemedizinischen Zentrum der Charité Berlin entstand, folgte einem patientenzentrierten Ansatz mit Anwenderinterviews. Interessierte Therapeut*innen und Forscher*innen können eine Email richten an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. (PI: Priv.-Doz. Dr.med. Dipl.-Psych. Angela Merkl-Maßmann). Laufzeit: bis August 2020 (Verlängerung beantragt). Mittelgeber: BMBF

CBASP Connect Website MERKL

 

Modulare Psychotherapie vs. Standardbehandlung mit KVT: eine randomisiert-kontrollierte Studie
A modular add-on approach for patients with comorbid depression and a history of childhood maltreatment

Elisabeth Schramm und Arbeitsgruppe

In einer aktuellen DFG geförderten Feasibility-Studie (Laufzeit: 2020-2023) untersuchen wir, ob manualisierte Kognitive Verhaltenstherapie (KVT nach Hautzinger) durch den Einsatz personalisierter Module zur Behandlung von Defiziten in spezifischen Funktionsbereichen effektiv ergänzt werden kann.
Hierfür werden 70 ambulante Patienten mit episodischer oder persistierender Major Depression, Komorbidität auf Achse I oder II und Misshandlungen im Kindesalter in 20 Einzelsitzungen mit modularer Psychotherapie (KVT + Module) oder Standard-KVT für Depressionen behandelt. Die drei Module der Modularen Psychotherapie fokussieren auf Defizite in den Systemen der negativen Valenz (Hypersensitivität gegenüber sozialer Bedrohung), soziale Prozesse (Mentalisierung) und Arousal (Emotionsregulation). Nach einer spezifischen Diagnostik werden zur personalisierten Behandlung Elemente aus den Therapieansätzen CBASP, Mentalisierungsbasierte Psychotherapie und Achtsamkeit integriert.

 

 

Hinweis: Wer hier auf ein eigenes Projekt hinweisen möchte, sollte eine kurze Beschreibung der Studie und entsprechendes Material an den Schriftführer des CBASP-Netzwerk e.V., Herrn Dr. Armin Blickenstorfer (E-Mail-Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!), schicken. Bitte nennen Sie dabei den offiziellen Namen des Projekts, ob und von wem das Projekt gefördert ist und die vorgesehene Laufzeit. Der Vorstand behält sich eine Prüfung der Anfrage vor. Unabhängig von der Einschätzung des Vorstands bleibt die Verantwortung hinsichtlich ethischer und forschungslogischer Fragen vollständig bei der jeweiligen Forschergruppe.